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Entwicklungswerkstatt 2017

Klare Positionierung der Projektpartner gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck und für Solidarität!


Gruppenbild

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Die Teilnehmer*innen

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Diskussion im Plenum

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Diskussion im Plenum

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Gruppenarbeit

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Vertreter der VIKZ-Jugendgruppe Offenbach

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Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Diskussion im Plenum

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Gruppenarbeit

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Präsentation der Ergebnisse

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Präsentation der Ergebnisse

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Präsentation der Ergebnisse

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Präsentation der Ergebnisse

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Präsentation der Ergebnisse

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Präsentation der Ergebnisse

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3. Entwicklungswerkstatt 2017

Evaluation der Veranstaltung

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Evaluation der Veranstaltung

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Evaluation der Veranstaltung

3. Entwicklungswerkstatt 2017

Wenn sich die gesamtgesellschaftliche Gemengelage verschiebt und rechtspopulistische Positionen immer mehr Raum einnehmen, dann geht das insbesondere an muslimischen Jugendverbänden und ihren Partnern nicht spurlos vorbei. Daher stand die dritte Entwicklungswerkstatt im Projekt „Junge Muslime als Partner – FÜR Dialog und Kooperation! GEGEN Diskriminierung!“ ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit dem Kontext, in dessen gesellschaftlichen Rahmen die Kooperationen stattfinden.

Die Projektbeteiligten kamen vom 10.-11. November 2017 in Berlin zusammen, um sich über zwei Tage zu den Entwicklungen an den sieben Tandem-Standorten auszutauschen, die unterschiedlichen beteiligten Verbände besser kennenzulernen und gemeinsam inhaltlich zu diskutieren. Ingesamt nahmen zwanzig Personen teil, bis auf Bremen war von allen Standorten zuminest ein*e Ansprechperson vertreten.

Im vergangenen Förderjahr setzten sich die Teilnehmer*innen im Rahmen eines Rassismus-kritischen Trainings bereits intensiv mit der Frage auseinander, welche Vorannahmen oder Verhaltensweisen als diskriminierend und rassistisch einzuordnen sind. Aufbauend auf diese Erfahrung erarbeiteten die Teilnehmer*innen in diesem Jahr Faktoren, die sowohl zum Gefühl der Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft als auch der Ausgegrenztheit aus ihr beitragen. Dabei war für das Gruppengespräch bereichernd, dass unterschiedliche Perspektiven der eigenen Betroffenheit bzw. nicht-Betroffenheit offen ausgetauscht werden konnten und somit eine Reflexion der eigenen Einstellungsmuster möglich wurde. Im Anschluss produzierten die Teilnehmer*innen in Gruppen fiktive Radiobeiträge aus der Zuknuft, in denen das Zusammenleben zwischen Muslim*innen und Christ*innen in etwa zehn Jahren beschrieben werden sollte. Alle vier Gruppen entschieden sich dafür, ein positives Szenario zu entwickeln, bei dem die heutzutage verbreiteten islamfeindlichen und rassistischen Einstellungen keine Rolle mehr spielen und die religiösen Bedürfnisse von Muslim*innen unaufgeregt in den Alltag eingegliedert werden konnten.

Die Auseinandersetzungen des Vormittags bereiteten dann den Weg für die gemeinsame Erarbeitung eines jugendolitischen Statements. Als individuell von antimuslimischem Rassismus Betroffene und deren evangelische Partner, die sich im Rahmen des Projekts seit längerer Zeit mit bestehenden Diskriminierungsformen auseinandersetzen war es allen ein Anliegen, sich gemeinsam gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Tendenzen auszusprechen, die vielerorts zu beobachten sind. Denn das gemeinsame Eintreten evangelischer und muslimischer Jugendverbandsvertreter*innen für die Rechte von Muslim*innen macht deutlich, dass ein Weniger an Demokratie und Vielfalts-befürwortenden Einstellungen alle angehen und nur gemeinsam bewältigt werden können.

Das Statement wird von den beteiligten Verbänden als Pressemitteilung herausgegeben und auf den Social Media-Kanälen der Partner geteilt. Im kommenden Förderjahr 2018 wird es keine Entwicklungswerkstatt im bekannten Format geben, vielmehr öffnet sich das Projekt dann erstmalig nach außen. Im Herbst 2018 wird eine öffentliche Fachtagung stattfinden, in deren Rahmen dann auch erste Ergebnisse aus dem Projektverlauf präsentiert werden.


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